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REVIEWS “YEARS IN THE WALL”
… I definitely prefer to be blown away by an album from the start, but there are also some instances where the intricate details can be marveled upon only after repeated and detailed examination. Like a sip of wine that initially overwhelms, yet upon additional tasting opens its bouquet for your buds to dance to. So does the story of Sidewaytown unfolds …
HEADPHONE COMMUTE
…Years In The Walls’ 44 minutes manage to beautifully wreck the boundaries between shoe-gaze, post-rock, and modern progressive rock. Tracks like “Paper Walls” and “Beautiful Accident” perfectly display Markus’ uncanny ability to merge gorgeous, soaring landscapes comparable to My Bloody Valentine or Explosions in the Sky with a thick wall of sound ala Jesu. …
RABBITHOLEMUSIC
… And here the mixture makes it well: on the floating, slowly developing Paper Walls follows the rumbling, sonorous guitar walls dominated Asylum F.22. An early highlight that knows its Post Rock neighbors Mogwai and Tortoise, but much more emerges as a great homage to the heights of alternative British guitar rock, when New Wave and New Romantic (and here I do not mean the tuberculous-wildly painted Steve Strange New Romantic version, that plays in another league due to its synths) shook cross-grained hands, and later got called Shoegaze …
NOCTURNAL HALL
… Ein post-rockig-atmosphärisch-ausschweifend-melancholisches Konzeptalbum ist es geworden. Aber keine Angst, das Werk ist nur halb so sperrig, wie diese Einordnung klingt. Eng umschlungen um die gewählte Thematik von Außenseiter- und Verlorensein in einer dunklen, feindlichen Umgebung hangelt sich Baltes eine Dreiviertelstunde lang durch filigrane bis bombastische Soundteppiche …
ALLES IST POP
… Um mal etwas Namedropping zu betreiben möchte ich hier drei Bands nennen, zu denen sich deutliche Parallelen aufzeigen: Mogwai, Sigur Ros und Katatonia. „Years in The Wall“ nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch die Gefühlswelt des Künstlers. Diese Reise ist aufregend und dennoch sehr entspannend. Dieses Debut kann ich wirklich jedem wärmstens ans Herz legen. Ganz großes Kino!!!
MUSIC SCAN
… Surrealistisch, phantastisch, leicht melancholisch, irgendwie der Welt entrückt…man kann diese Musik nicht wirklich greifen, aber man kann eines sagen: Sie ist verdammt noch einmal das Beste, was es seit langem im Bereich der Rockmusik gegeben hat …
ELEKTRAUMA
… Wenn man sich drauf einlässt, erwartet einen mit „Years In The Wall“ eine traurig-schöne Achterbahnfahrt der Gefühle. Ohne dass einem schwindelig wird. Warme Gitarrenmelodien, die die Seele streicheln wechseln sich ab mit Melancholie und Düsternis. Krachen darf es auch mal zwischendurch. Trotzdem poppig, aber nie so mass-appealing, dass dir schlecht werden könnte. Von allem etwas. Und immer genau richtig …
SELLFISH
… „Years In The Wall“ ist ein großartiges Album voller Spannung, Atmosphäre, Melancholie und Sehnsucht, dem man die Metal-Ursprünge des Musikers kaum noch anmerkt, auch dann nicht, wenn es zwischendurch mal lauter wird. Hier hat ein Musiker mal wirklich Vielseitigkeit bewiesen und sich von seiner Vergangenheit gelöst …
BACKAGAIN
… setzt Multitalent Baltes auf eine wahrlich faszinierende Fusion aus progressiven Klängen, tollen sphärischen Elementen und einigen elektronischen Zutaten. Oceansize treffen auf Anathema und basteln “post-rockend” und “shoegazing” gemeinsam am Soundtrack zum neuen David Lynch Werk? …
BIZARRE RADIO
… Als träfen sich Thom Yorke, Jim O’Rourke, Steven Wilson und Kevin Shields auf einer Waldlichtung im Großstadtdschungel um postmoderne Geister zu beschwören.
PUREROCK
… Wahrscheinlich werden Sidewaytown schon alleine deswegen weniger Beachtung finden, als sie eigentlich verdienen, weil das Saarland eben nicht Großbritannien gehört. Allen regionalen Vorurteilen zum Trotz können Freunde von Oceansize oder Aereogramme hier aber ohne schlechtes Gewissen einmal genauer hinhören.
GAESTELISTE